Nonverbale Kommunikation
Man kann nicht nicht wirken.
Noch bevor wir etwas sagen, entsteht ein Eindruck. Haltung, Mimik, Gestik, Blickkontakt und Bewegung beeinflussen, wie wir wahrgenommen werden – im Gespräch, in schwierigen Situationen, bei Präsentationen oder Online vor der Kamera.
Dabei ist die eigene Wahrnehmung nicht immer identisch mit der Wirkung, die man auf andere hat. Wer die eigene nonverbale Kommunikation besser versteht, kann bewusster auftreten, Signale anderer differenzierter wahrnehmen und die eigene Wirkung gezielter gestalten.
Körpersprache hat Struktur. Und ist individuell.
Wie geht das zusammen? Es gibt Gesten, Haltungen und nonverbale Signale, die wir bei vielen Menschen gleich wahrnehmen und interpretieren. Trotzdem ist Körpersprache so individuell wie der Mensch selbst. Was bei der einen Person souverän und selbstverständlich wirkt, kann bei einer anderen einstudiert oder unpassend erscheinen.
Deshalb schaue ich genau hin: Wie bewegt sich ein Mensch? Welche Gesten und Ausdrucksweisen gehören zu ihm? Was unterstützt seine Wirkung und was passt nicht zu seiner Persönlichkeit oder zur jeweiligen Situation?
Es geht nicht darum, eine vermeintlich „richtige“ Körpersprache zu erlernen. Es geht darum, die eigene nonverbale Kommunikation zu verstehen und so weiterzuentwickeln, dass sie zur Person passt und authentisch ist.